EU vor Ort

Eine Verbindung von Europa und Regionen

LEADER wurde in den 1990er Jahren von 217 europäischen Regionen ins Leben gerufen. Heute sind es knapp 2800 Lokale Aktionsgruppen, die sich im LEADER-Programm engagieren und hunderte von Bürgerinnen und Bürgern bei der Entwicklung ihrer Region mitnehmen. Somit ist LEADER zu einem der ältesten und bekanntesten Initiativen in der Europäischen Union gewachsen. Mittlerweile wird auch außerhalb Europas die LEADER-Methode durch die örtliche Bevölkerung erprobt, etwa in der Türkei, Georgien, Lateinamerika oder China.


Grundlage der LEADER-RegionRegionale Entwicklungsstrategie

Gemäß ihres Zukunftsbildes „Zusammen Heimat Zukunft geben“ hat sich die Region „Börde trifft Ruhr“ mit einer gemeinsam erarbeiteten Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) um Fördermittel aus dem Europäischen Förderprogramm LEADER und den damit verbundenen Status einer LEADER-Region für die Förderperiode 2014-2020 beworben. Im Sommer 2015 erfolgte die Anerkennung als LEADER-Region, wodurch der Region bis 2022 rund 2,7 Mio. Euro für die Umsetzung von innovativen und nachhaltigen Projekten zur Verfügung stehen.

Durch den Status als LEADER-Region werden dem LEADER-Verein sowie den angehörigen Städten und Gemeinden weitere Fördertöpfe offengelegt, wie beispielsweise das Regionalbudget.

Die Regionale Entwicklungsstrategie (RES) wurde unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet. Anhand einer umfänglichen Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, wurden vier zentrale Handlungsfelder für die Region herausgearbeitet:

  • Lebensqualität
  • Soziale Infrastruktur
  • Tourismus, Landschaft, Umwelt
  • Wirtschaft, regionale Wertschöpfung, Mobilität

Zudem beinhaltet sie erste Projektideen, die im Laufe der Workshops zur Entwicklung der RES zusammengetragen worden sind. Die RES können Sie im Downloadbereich herunterladen.

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